Streit bei frankophonen Liberalen MR-FDF

Die radikal-frankophone FDF, die Partei von Olivier Maingain, ist sauer auf den Senatsvorsitzenden Armand De Decker (Foto) von der frankophonen liberalen Partei MR. In einem Interview in der Zeitung Le Soir relativierte Letzterer, das Gewicht der FDF im Wahlausgang.

Die FDF boykottierte schon einmal eine Sitzung mit ihrem Partner MR und verlangt eine Erklärung des Vorsitzenden der MR, Didier Reynders.

In Le Soir hatte De Decker am Montagmorgen eine Teilnahme seiner Partei an den Verhandlungen angesteuert.

Gleichzeitig distanzierte er sich von der FDF und betonte, dass es für die FDF schwierig werden würde, institutionelle Kompromisse zu akzeptieren , die für die französischsprachige Front der liberalen MR, der Sozialisten PS und der Christdemokraten CDH sehr wohl akzeptabel seien.

"Die FDF werde keine Behinderung bei der Staatsreform darstellen", erklärte De Decker. Er verwies dabei auf das Gewicht der FDF beim Wahlausgang: 3 Vertreter gegenüber 15 MR-Abgeordnete.