Heftige Unwetter richteten Schäden an

Ein heftiges Unwetter suchte in der Nacht zum Sonntag Belgien heim. In Flandern waren vor allen Dingen die Provinzen Flämisch-Brabant mit Brüssel, Antwerpen und Limburg betroffen. Sturm und Regen richteten Schäden an. Niemand wurde verletzt.

Das Unwetter zog über Belgien von Süden in Richtung Norden hinweg. Betroffen waren vor allem die belgische Hauptstadt Brüssel und die Provinzen Westflandern, Flämisch-Brabant, Wallonisch-Brabant, Antwerpen und Limburg.

Alleine in Brüssel musste die Feuerwehr rund 100 Einsätze leisten, bei denen es meist um umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen ging.

In der Ortschaft Veerle-Laakdal in der Provinz Antwerpen stürzte ein Wohnhaus nach einem Brand durch Blitzeinschlag teilweise ein. Dabei kam zum Glück niemand zu Schaden. In der Provinz Limburg sorgten Blitzeinschläge gleich zweimal für Brände: Im Kulturzentrum von Kleine Brogel und in einem Wohnhaus in Genk.

In Ranst und in Olegem wurden Kinder und Jugendliche aus Zeltlagern evakuiert und in Wohnheime gebracht. In Pulderbos brach ein Festzelt im Sturm zusammen. In diesem Zelt sollten eigentlich am Sonntag die lokalen Feierlichkeiten zum Flämischen Nationalfeiertag begangen werden.

Verkehrstechnisch sorgten die Wassermassen der heftigen Regenfälle vor allem für Probleme auf dem Antwerpener Ring und auf dem Innenstadtring in Brüssel. Hier liegen einige Tunnelunterführungen voll Wasser und mussten gesperrt werden.