Nur noch 1 Fischauktion an flämischer Küste

Der flämische Ministerpräsident Kris Peeters und Ministerin Hilde Crevits haben am Donnerstag eine Erbpacht unterschrieben, nach der die Leitung der Fischversteigerung in Ostende in den kommenden 66 Jahren in die Hände der Zeebrugger Fischversteigerung und des European Fish Centers übergeht.

Aufgrund dieser Genehmigung bleibt noch eine große Fischversteigerung an der flämischen Küste übrig.

Die Fischversteigerung in Zeebrügge und das European Fish Center werden in Ostende große Investitionen vornehmen. Es wird eine neue Fischversteigerungshalle von 2.000 Quadratmetern gebaut. Außerdem werden 5.000 Quadratmeter für die fischverarbeitende Industrie erschlossen.

Aufgrund der Synergie zwischen Ostende und Zeebrugge entsteht eine Fischversteigerung mit 65 Millionen Euro Umsatz. Damit  wird die Fischversteigerung zu einer der größten Europas. Die Versteigerung soll jährlich 17.000 Tonnen Fisch über ein und dasselbe Verkaufssystem auf den Markt bringen.

Dies soll mehr Stabilität bringen. Außerdem könne somit international besser für das flämische Produkt geworben werden, ist Noël Devisch, der Chef der Zeebrügger Versteigerug, überzeugt.