Sandra De Preter wird neue VRT-Vorsitzende

Sandra De Preter wird die neue Geschäftsführerin unseres Hauses, des flämischen Rundfunks VRT. Die 48jährige kommt vom Zeitschriftenverlag Sanoma Magazines Belgien und löst VRT-Geschäftsführer ad interim Piet Van Roe ab.

Flanderns Landesmedienministerin Ingrid Lieten (SP.A) gab am Freitagnachmittag bekannt, dass Sandra De Preter, bisher Vorstandsmitglied des Sanoma-Verlags, die neue Vorstandsvorsitzende der VRT wird.

Die öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt des belgischen Bundeslandes Flandern, VRT, war seit längerem auf der Suche nach einem neuen CEO, nach dem sich Dirk Wauters im Dezember 2009 verabschiedete. Bis jetzt führte der ehemalige VRT-Journalist Piet Van Roe die Geschäfte unseres Hauses ad interim.

Sandra De Preter arbeitete seit 1998 bei Sanoma Magazines Belgien, ein Verlagshaus für Zeitschriften, dass zum gleichnamigen finnischen Konzern Sanoma gehört. Damit bringt sie einiges an Medien- und Managementwissen mit, was für die Herausforderungen, die eine starke Rundfunkanstalt, wie die VRT braucht.

„Ich strebe nach einer ausgezeichneten Zusammenarbeit mit dem Anteilseigner der VRT (die flämische Landesregierung) und mit dem Verwaltungsrat. In den kommenden Monaten will ich das Personal und die Organisation der VRT kennen lernen und werde eine strategische Vision für die VRT vorbereiten, damit wir im Herbst einen starken Geschäftsführungsvertrag mit der flämischen Regierung aushandeln können.

Ich bin überzeugt davon, dass bei der VRT viele talentierte Menschen arbeiten und freue mich darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“, sagte die zukünftige Vorstandsvorsitzende am Freitag anlässlich einer Pressekonferenz zu ihrer Vorstellung.

Lange Suche erfolgreich beendet

Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer für die VRT dauerte länger als eigentlich vorgesehen, doch letztendlich konnte mit Sandra de Preter eine Person gefunden werden, die nach eigenen Angaben seit Jahren in der Welt der Medien zu Hause ist.

Sie wird ihr Amt Mitte September antreten.

Die flämische Landesregierung suchte nach einem CEO, der sowohl Einblick in die Medien hat, als auch Management-Erfahrungen mitbringt.