Vuvuzelas nicht in allen Stadien zugelassen

Sie ist mit der Fußball-WM in Südafrika weltberühmt aber ebenso berüchtigt geworden: Die Vuvuzela. Das Blasinstrument der sudafrikanischen Soccerfans sorgt für ohrenbetäubenden Lärm. Deshalb verbannen belgische Vereine die Tröte aus ihren Stadien.

Schon Wochen vor dem Anpfiff der neuen Fußballsaison haben mehrere belgische Erstligavereine die Vuvuzela in ihren Stadien verboten. Nach Standard Lüttich, Meister RSC Anderlecht, Lokeren und AA Gent verbannte diese Woche auch Club Brügge die Vuvuzela bei Heimspielen. Laut Club ist die Vuvuzela ein eher störendes als zu Begeisterung aufforderndes Instrument.

Eigentlich verbucht die Vuvuzela in Belgien kaum Erfolge, vielleicht auch, weil unsere Nationalmannschaft - die Roten Teufel - bei der Weltmeisterschaft in Südafrika nicht dabei war. Dadurch wurden in unserem Land keine „public viewings“ veranstaltet und nur vereinzelt brachten Belgier, die WM-Spiele in Südafrika schauen waren, solche Tröten mit ins Land.

Club Brügge und die anderen belgischen Erstligaclubs, die ein Vuvuzelaverbot aussprachen, wollen offenbar vorbeugen. Auf der Internetseite des Clubs argumentiert man folgendermaßen: „Das Management und der Sicherheitsdienst haben die Entscheidung für das Verbot gemeinsam. Das Blasinstrument kann für besonders große Geräuschbelästigung (bis zu 130 Dezibel) sorgen.“ Zudem stellt die Club-Security fest, dass Vuvuzelas auch als Waffe gebraucht werden könnten…