Anderlecht erzielt ein 2:2 in Belgrad

Der belgische Meister RSC Anderlecht hat sich mit dem 2:2-Unentschieden gegen Partizan Belgrad in Serbien eine gute Ausgangsposition für die Qualifikation zur Hauptrunde der Champions League verschafft.

Anderlecht-Coach Ariel Jacobs sprach nach dem Spiel von „einem vielleicht goldenen Ergebnis.“ Ausgerechnet die beiden Anderlechter Verteidiger Guillaume Gillet und Roland Juhasz sorgten für die Treffer, während die gefürchteten Serben eher blass auftraten.

Anderlecht begann mit einer Wand von drei zentralen Verteidigern eine starke Partie und überraschte mit dem jungen Tschechen Jan Lecjaks im Aufgebot. Die erste Hälfte blieb allerdings eher eine geschlossene Angelegenheit und nur Romelu Lukaku wurde gefährlich, doch sein Vorstoß verzog. Von Seiten der Gastgeber wurde RSC-Keeper Silvio Proto nur zweimal gefordert.

Nach der Pause hielt sich Anderlecht mit Druck weiter zurück, doch eine gute Vorgabe von Lecjaks nutzte Gillet, um per Kopfball die bis dahin verdiente Führung zu erzielen. Die Partisanen wirkten verstört, doch ihr Starspieler Cleo sorgte für den Ausgleich.

Ein plötzlicher Blackout von Lecjaks (Foto), der ein völlig dummes Eigentor hinlegte, machte der bis dahin hervorragenden Ausgangsposition kurzzeitig den Garaus, doch nur drei Minuten danach erreichte ein Hackentrick des erst gerade eingewechselten Kanu in Richtung Juhasz sein Ziel und der Ungar traf ungehindert zum erneuten Ausgleich, der dann auch die Entscheidung brachte.

Am kommenden Dienstag ist Partizan Belgrad für das Rückspiel zu Gast im Constant-Vanden-Stock-Stadion für das Rückspiel.