Chloé Graftiaux bei Absturz getötet

Die 23-jährige belgischen Sportkletterin Chloé Graftiaux ist am Samstag an den Folgen ihrer Verletzungen nach einem Sturz in Peuterey, an der italienischen Seite des Mont-Blanc-Massifs gestorben.

Während des Abstiegs löste sich ein Gesteinsbrocken und die belgischen Spitzen-Boulderin wurde 600 Meter in die Tiefe gerissen. Das kündigte ihre Familien am Sonntag an.

Die Belgierin Graftiaux gehörte zu den Weltbesten in ihrer relativ neuen Sportart Bouldern. Anfang Juli sicherte sie sich im Boulder-Weltcup in Sheffield (GBR) nicht nur den Tagessieg sondern auch die Führung im Gesamtweltcup.

Bouldern (engl. boulder „Felsblock“) ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. (Quelle: Wikipedia)

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