Pakistan: Flandern gibt 500.000 €

Im Auftrag des flämischen Ministerpräsidenten Kris Peeters bereiste der Chirurg Luc Beaucourt das Katastrophengebiet in Pakistan, um sich ein Bild davon zu machen, welche Hilfe in Punjab am dringendsten gebraut wird.

Es fehlt seinem Bericht zufolge vor allem an Unterbringungsmöglichkeiten, Trinkwasser und Nahrungsmitteln. Viel Geld wird auch für den Wiederaufbau der Infrastruktur gebraucht. Ganze Dörfer wurden von den Wassermassen weggespült.

Um die ärgste Not wenigsten ein wenig zu lindern, stellt die flämische Regierung deshalb sofort 500.000 Euro für kurz- und langfristige Projekte zur Verfügung. Die 300.000 € Soforthilfe sind zu gleichen Teilen für das Rote Kreuz Flandern und das NGO-Konsortium 1212 bestimmt.

Das Rote Kreuz sorgt für Zelte und Decken. Das Konsortium 1212 engagiert sich vor allem in der medizinischen Versorgung, der Kinderbetreuung und der Wasserversorgung.

Mit den restlichen 200.000 € sollen vor allem der Neubau von Schulen, die Wasserklärung und die Krankenversorgung finanziert werden.