Kris Peeters auf Kurzbesuch in Ungarn

Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V) befand sich in den vergangenen Tagen zu einem Arbeitsbesuch in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Dabei ging es in erster Linie um ein neues Kooperationsabkommen zwischen Flandern und Ungarn.

Ungarn übernimmt am 1. Januar 2011 von Belgien den Vorsitz über die Europäische Union. In diesem Zusammenhang wollte Ministerpräsident Peeters ein neues bilaterales Kooperationsabkommen mit Ungarn besprechen, was bei der ungarischen Regierung deutlich auf offene Ohren stieß.

Das bisherige Abkommen zwischen dem belgischen Bundesland Flandern und Ungarn datiert aus dem Jahr 1994 und ist leidlich überholt, muss also einem „Update“ unterzogen werden.

Die wichtigsten Themen hierbei sind die Logistik, das Gesundheitswesen, erneuerbare Energie und die Innovation auf landwirtschaftlicher Ebene.

Der flämische Christdemokrat Peeters (Peeters)wurde in Budapest unter anderem von Premierminister Victor Orban empfangen, sprach aber auch mit einigen anderen Ministern der ungarischen Regierung. Von ungarischer Seite her könnte das neue Abkommen bereits 2011 abgerundet und unterzeichnet werden.

Ungarn und Flandern arbeiten seit dem Fall des Eisernen Vorhangs eng zusammen - auch auf wirtschaftlichem Gebiet. Rund 100 flämische Unternehmen sind in Ungarn aktiv. Damit steht Flandern hier in der Rangfolge der wichtigsten Investoren auf Platz 7.