Vermittler bei der Arbeit

Die belgischen Parlamentspräsidenten André Flahaut (PS) und Danny Pieters (N-VA) haben am Dienstag mit ihrem Auftrag als Vermittler in den Gesprächen zu einer neuen Regierungsbildung begonnen. König Albert II hatte sie am Wochenende mit dieser Aufgabe betraut. Sie wollen ihre Gespräche in aller Diskretion führen.

Sie sollen die gescheiterten Verhandlungen über eine große Staatsreform zwischen den sieben Parteien wieder in Gang setzen.

Pieters und Flahaut haben drei Tage für ihre Konsultationen angesetzt.

Zunächst sind die Präsidenten der grünen Parteien Groen! und Ecolo, Wouter Van Besien und Jean-Michel Javaux an der Reihe. Danach werden die Präsidenten der französischsprachigen und flämischen Christdemokraten Joëlle Milquet (CDH) und  Wouter Beke (CD&V) mit den beiden reden. Am Mittwochmorgen hat die Präsidentin der flämischen Sozialisten, Caroline Gennez (SP.A), einen Termin bei den Vermittlern und danach folgen Gespräche mit PS-Spitzenpolitiker Elio Di Rupo und dem ersten Mann der flämischen Nationaldemokraten Bart De Wever (N-VA).