Kongo: Vanackere ist enttäuscht

Seine Besorgnis habe er seinem afrikanischen Amtskollegen Alexis Thambwe (Foto, links) übermittelt, erklärte Vanackere (Foto, rechts) am Rande des UN-Milleniumsgipfels, der seit Montag in New York stattfindet.

Vanackere verwies insbesondere auf den Aufschub der Lokalwahlen im Kongo, den schleppenden Verlauf der Ermittlungen im Mordfall des Menschenrechtsaktivisten Floribert Chebeya und auf Meldungen über Massenvergewaltigungen von Frauen und Mädchen im Osten des Landes.

„Wir artikulieren hiermit ein Gefühl, dass in der internationalen Gemeinschaft lebt. Die erwarteten Veränderungen in dem zentralafrikanischen Land kommen langsamer als erwartet voran“, so der belgische Außenminister.

Anfang der Woche wurde bekannt, dass die Familie des ermordeten Menschenrechtsaktivisten Chebeya nach Kanada geflüchtet ist, in Abwartung einer Demokratisierung Kongos.