2.000 zusätzliche Plätze für Asylbewerber

Die Regierungsspitze hat sich auf 2.000 zusätzliche Auffangplätze für Asylbewerber in Kasernen und auf Militärgelände geeinigt.

Die Unterbringung von Asylbewerbern ist seit langem ein großes Problem in unserem Land. Rund 4.600 Asylbewerber haben derzeit keine Unterkunft und müssen auf der Straße übernachten.

Die Regierungsspitze hat am Freitagmorgen beschlossen, 2.000 zusätzliche Auffangplätze zu schaffen. Die sollen in Kasernen und Wohneinheiten auf Militärgelände eingerichtet werden.

Der Staatssekretär für gesellschaftliche Integration, Philippe Courard (Foto), plädierte auch dafür, die Sozialämter anzusprechen, um Asylbewerber besser unterbringen zu können. Die Sozialämter werden schließlich aushelfen und hierfür auch vergütet.

Die Verwaltung soll ebenfalls verstärkt werden, so dass die Asylanträge schneller bearbeitet werden können.