3 Tote bei Gasexplosion in Schaarbeek

Im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek hat eine Gasexplosion vier Wohnhäuser zum Einsturz gebracht. Drei Menschen kamen dabei ums Leben. Die noch am Sonntagmorgen als vermisst gegoltene Person ist inzwischen tot unter den Trümmern geborgen worden. Das hat die Brüsseler Staatsanwaltschaft bestätigt.

Bei den drei Toten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 58 Jahren und einem 66-Jährigen.

17 weitere Personen liegen zum Teil schwer verletzt im Krankenhaus. Die Explosion ereignete sich am späten Samstagabend kurz nach 23 Uhr in der Nähe des Nordbahnhofs.

Es war das Haus Nummer 33 in der Rue Destouvelle, das explodierte und das Nachbarhaus Nr. 35 sowie das Eckhaus, das an die Gaucheretstraat grenzt, mit zum Einsturz brachte. Ein weiteres Haus fiel ebenfalls in sich zusammen.

Zehn andere Häuser in der Umgebung wurden auch beschädigt und können noch nicht wieder betreten werden.

Kurz nach der Explosion wurden alle Anwohner evakuiert. Inzwischen durften die meisten Anwohner jedoch wieder nach Hause. Die Ursache für die Explosion ist noch nicht geklärt. Dem Gaslieferanten in Brüssel, Siblega, zufolge sei es noch zu früh, um von einem Gasleck zu sprechen. Auch die Staatsanwaltschaft sagte auf einer Pressekonferenz am Sonntagvormittag, dass es noch zu früh sei , um von einer Geasexplosion auszugehen.

Am Vormittag machte sich auch die scheidende Innenministerin Annemie Turtelboom vor Ort ein Bild von der Katastrophe.