Beerdigung eines Kindes abgebrochen

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft von Namür in der gleichnamigen Provinz die Beerdigung eines Kindes abgebrochen. Dort herrschte der Eindruck eines eher unnatürlichen Todes.

Der Vorfall ist bereits mehr als eine Woche alt, wurde aber erst jetzt bekannt. Demnach hatte die Staatsanwaltschaft von Namür die Beerdigung eines acht Jahre alten Mädchens stilllegen lassen.

Das Mädchen war am 24. September einem Asthmaanfall erlegen, doch bei der Staatsanwaltschaft fand man verdächtig, dass die Eltern des Kindes die Rettungsdienste angeblich erst rund 12 Stunden nach dem Tod benachrichtigt hatten.

Aber dies war wohl ein Irrtum, wie sich mittlerweile herausstellte.

Die Eltern hatten sehr wohl sofort die Notnummer der Rettungsdienste gewählt, doch die Staatsanwaltschaft von Namür wusste dies nicht und ließ die Beerdigungszeremonie durch die Polizei abbrechen, obwohl die Trauergäste bereits in der Kirche versammelt waren.

Mittlerweile ist die Beerdigung nachgeholt worden. Inzwischen wurde bekannt, dass die Akte des tragischen Todesfalls gleich mehrere gravierende Fehler aufwies.

Eine korrekte Vorgehensweise hätte den Eltern des Kindes und den anderen Trauergästen viel zusätzliches Leid ersparen können.