Haushaltsdefizit landet bei 4,8 Prozent

Das Haushaltsdefizit Belgiens wird in diesem Jahr 4,8 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes betragen. Das entspricht der im Frühjahr gemachten Prognose der geschäftsführenden Regierung von Premier Leterme.

Als Gründe dafür nennen Experten die wieder anziehende Konjunktur, dadurch bedingte höhere Steuereinnahmen und unerwartete Profite bei der Sozialversicherung. Dies alles führte dazu, dass die Neuverschuldung unter den Erwartungen blieb.

Die Leterme-Regierung geht davon aus, dass der Etat auch in den kommenden Jahren den Vorgaben des EU-Stabilitätspaktes entsprechen dürfte.

Bis 2012 soll das Defizit des Staathaushaltes wieder unter die Marke von drei Prozent des Brutto-Inlands-Produkt rutschen. Premier Leterme betonte aber, dass es schon 2011 schwieriger sein wird, den EU-Vorgaben zu genügen.