Loch in Korridor von Brüsseler Gefängnis

In einem der Gänge des Brüsseler Gefängnisses von Vorst/Forest ist ein großes Loch. Es wurde durch ein Leck in einer Wasserleitung verursacht. Dadurch sind einige Zellen vorübergehend unbewohnbar. Die Reparatur des Lochs werde mehrere Wochen in Anspruch nehmen, heißt es.

Zunächst war der Boden im Erdgeschoss des einen Flügels abgesackt. Dadurch war ein großer Riss entstanden und mehrere Zellen wurden unbewohnbar. Ein weiteres Loch entstand etwas weiter entfernt im Gang, dort, wo die Häftlinge ihre Nachteimer leeren müssen.

Einsturzgefahr bestehe laut Gefängnisleitung aber nicht.

Grund für die Senkung des Bodens soll ein Leck in der Wasserleitung sein. Fünf Zellen sind vorübergehend unbewohnbar, die Häftlinge wurden in andere Zellen verlegt.

Die Brüsseler Haftanstalt von Vorst/Forest ist hundert Jahre alt und in all der Zeit nicht einmal grundsaniert worden. 2016 soll sie durch einen Neubau in Haren (Region Brüssel) ersetzt werden.