Europa kämpft gegen illegale Einwanderung

Bei einer Kontrolle im Kampf gegen illegale Einwanderung hat die Polizei in der Nacht zum Dienstag 39 Menschen in Ostende und Jabbeke festgenommen. Unter den Verdächtigen waren auch 3 Menschenschmuggler. Die Aktion ist eine Initiative der belgischen Polizei, die im Rahmen der belgischen EU-Präsidentschaft gestartet wurde.

Seit Anfang Oktober finden in 23 EU-Mitgliedstaaten gemeinsame Kontrollen gegen illegale Einwanderung statt. Die Operation nennt sich Hermes und sie will die wichtigsten illegalen Einwadererströme und damit verbunden auch die großen Linien des organisierten Menschenschmuggels in der EU ausfindig machen.

Hierzulande fand in der Nacht zum Dienstag eine groß angelegte Kontrolle entlang der Autobahn E40 in Jabbeke und in den Häfen von Ostende und Zeebrügge statt. 19 der Illegalen, die festgenommen wurden, wurden in ein geschlossenes Flüchtlingslager gebracht. Die 20 anderen werden ausgewiesen, das heißt, sie müssen Belgien so schnell wie möglich wieder verlassen.

Seit dem Schengenabkommen sind die Binnengrenzen der Länder, die das Abkommen unterzeichnet haben, abgeschafft worden. Da es an den Binnengrenzen keine systematischen Kontrollen mehr gibt, hat die Polizei nur wenig Informationen über illegale Einwandererströme in das Schengengebiet.

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