Doch weitere Soldaten für Afghanistan?

Der scheidende Verteidigungsminister Pieter De Crem (CD&V) hat entgegen den Aussagen von Premierminister Leterme gegenüber US-General Petraeus angekündigt, 16 weitere Soldaten nach Afghanistan zu entsenden.

Nach Ansicht von De Crem erhöht sich das belgische Kontingent von derzeit 626 Soldaten durch diese Maßnahme nicht.

Damit geht die belgische Bundesregierung doch auf die Bitte von US-General David Patraeus, dem Befehlshaber der Nato-Truppen in Afghanistan ein.

Premier Yves Leterme (CD&V) hatte dem US-General gesagt, dass es nicht möglich sei, das Kontingent zu erhöhen.

Doch Verschiebungen innerhalb des Truppenbestandes seien möglich (wir berichteten). Offenbar hat Verteidigungsminister De Crem einen Weg gefunden, 16 zusätzliche Ausbilder nach Afghanistan zu entsenden. Acht von ihnen werden eine 40köpfige Einheit aus der Mongolei in der afghanischen Hauptstadt Kabul ausbilden.

Patraeus hatte Belgien gebeten, die vollständige Ausbildung der mongolisch en Truppen zu übernehmen, doch dies ist für Belgien zu kostspielig.

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