Brüssel-Halle-Vilvoorde erneut ins Parlament

Die flämischen Nationlisten N-VA haben nach der Ablehnung von De Wevers Kompromisspapier zur Staatsreform einen neuen Vorschlag zur umstrittenen Spaltung des Wahlkreises Brüssel-Halle-Vilvoorde auf die Tagesordnung im belgischen Parlament setzen lassen. Das hat der Abgeordnete Ben Weyts bestätigt.

Es sei die logische Folge des missglückten Klärungsauftrags von Bart De Wever, so der Parlamentsabgeordnete Weyts.

"Letzte Woche hatten wir gesagt, dass wir De Wever keine Steine in den Weg legen würden, indem wir auf die Spaltung des Wahlkreises drängen, solange De Wever noch seinen königlichen Auftrag ausfüllt", betonte Weyts.

"Wir haben auch gesagt, dass wir nach Ablauf des Auftrags neu entscheiden würden. Das haben wir hiemit getan und wir müssen feststellen, dass der Entwurf De Wevers mit einer Scudrakete abgeschossen wurde", so Weyts weiter.

"Wir müssen jetzt das tun, was wir letzte Woche versprochen haben. Versprechen muss man halten. Wir haben deshalb einen Vorschlag eingereicht. Ob die anderen flämischen Parteien diesen unterstützen, werden wir sehen."