König berät sich mit Elio Di Rupo

Der Vorsitzende der französischsprachigen Sozialisten, Elio Di Rupo, ist zur Audienz bei König Albert II. Di Rupo ist der letzte der sieben Parteipräsidenten, die der König zu Beratungsgesprächen über die politische Krise in Belgien zu sich auf das Schloss gebeten hat.

Am Montag legte zunächst der Vorsitzende der flämischen Nationalisten Bart De Wever dem König seinen gescheiterten Klärungsauftrag vor. 

Am Dienstag traf der König lediglich Wouter Van Besien von den flämischen Grünen Groen! und Jean-Michel Javaux von den französischsprachigen Grünen Ecolo, weil Albert II. im Rahmen der belgischen EU-Präsidentschaft anderweitig Verpflichtungen zu erfüllen hatte.

Nachdem Joëlle Milquet von den französischsprachigen Christdemokraten (CDH), Caroline Gennez von den flämischen Sozialisten (SP.A) und  Wouter Beke von den flämischen Christdemokraten (CD&V) am Mittwoch an der Reihe waren, ist am heutigen Donnerstag noch einer der Wahlsieger beim König.

Indem der Köng die Beratungsgespräche auf drei Tage verteilt hat, will er offenbar dafür sorgen, dass sich die Gemüter wieder beruhigen.

Nach dem Besuch von Di Rupo heißt es warten, was der König weiter machen wird. Bislang sieht es nicht danach aus, als würde der König auch noch die Liberalen zu den Beratungsgesprächen hinzu ziehen.

Wahrscheinlich ernennt der König am heutigen Donnerstag noch einen neuen oder zwei Vermittler.