Sturmschäden kosten 133 Millionen Euro

Die Sturmschäden des vergangenen Julis kosten die belgischen Versicherungsgesellschaften 133 Millionen Euro. Das ist deutlich mehr als erst erwartet. Trotzdem soll die Feuerversicherung nicht teurer werden.

Assuralia, der Dachverband der belgischen Versicherungsgesellschaften, hat bei seinen Mitgliedern nachgefragt, welche Entschädigungen sie für die Sturmschäden der Naturkatastrophe vom vergangenen Juli zahlen müssen.

Das ist erheblich mehr als die 86 Millionen Euro, die die Branche für den Fall einer solchen Katastrophe auf die hohe Kante gelegt hatte. Rund 45.000 Versicherungsnehmer reichten einen Entschädigungsantrag ein, und dafür müssen die Versicherungsgesellschaften mit 133 Millionen Euro geradestehen.

Es handelt sich hierbei nur um Schäden, die der Sturm an Gebäuden und deren Einrichtung verursachte.

Assuralia betonte, dass die Versicherer hierauf vorbereitet waren. Höhere Prämien für die Feuerversicherung seien nicht geplant.

Der Sturm des vergangenen Sommer war übrigens eine Bagatelle verglichen mit den Schäden, die im Frühjahr 1990 durch eine ähnliche Katastrophe verursacht wurden. Damals wurden sage und schreibe 700.000 Schadensfälle in ganz Belgien gemeldet.