Deutscher Frachter rammt eine Schleuse

Ein deutscher Frachter mit einer Ladung Kieselsteine schlug am Freitag, nach dem er ein Schleusentor gerammt hatte, leck. Die Havarie am der Schleuse von Kwaadmechelen behindert den Schiffsverkehr auf dem Albertkanal (Archivfoto).

Das Binnenschiff rammte ein noch nicht vollständig geschlossenes Schleusentor an der Schleuse in der Meerhoutstraat in Kwaadmechelen in der flämischen Provinz Limburg . Bei dem Unfall kam glücklicherweise niemand zu Schaden, doch der Schiffsverkehr auf dieser wichtigen Wasserstraße in Richtung Hafen von Antwerpen war zeitweise stark behindert. Zudem sind Bug und Rumpf des Frachters ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.

Die Feuerwehr von Leopoldsburg konnte das Leck stabilisieren, bis der Frachter auf die Seite gezogen werden konnte, wo die Ladung auf ein anderes Schiff umgeladen wurde. Taucher der Feuerwehr von Geel hatten am Freitagnachmittag kontrolliert, wie groß das Leck am Rumpf des Binnenschiffs war. Da an einer anderen Schleuse derzeit gearbeitet wird, ist der Schiffsverkehr auf dem Albertkanal stark behindert.