Weniger Unfälle durch Radarfallen

In Flandern ist die Anzahl der schwerer Verkehrsunfälle dort, wo an bestimmten Straßenabschnitten automatische Radarfallen aufgestellt wurden, merklich zurückgegangen, wie aus einer Bilanz des Landesamtes für Verkehrssicherheit hervorgeht.

An Stellen, wo die Radarfallen permanent funktionieren, gingen die Unfallzahlen um mehr als 50 % zurück. Andernorts, an denen von Zeit zu Zeit mobile Radarfallen arbeiten, gehen die Zahlen ebenfalls zurück, allerdings weniger stark. Dort ist ein Rückgang um etwa 20 % zu verzeichnen.

An den flämischen Landstraßen stehen derzeit etwa 1.400 automatische Radarfallen oder Starenkästen. Erst im vergangenen September hatte die Landesregierung rund 70 neue „Blitzen“ in Betrieb genommen.

Dies rief jedoch Kritik von Seiten der Polizeigewerkschaften hervor. Die Polizei hat Probleme damit, alle Radarfallen zu kontrollieren und zu unterhalten und die ständige Flut von Strafverfahren sorgt für ein erhebliches Mehr an Arbeit.

Zudem ist nicht deutlich, ob alle aufgestellten Starenkästen auch wirklich sinnvoll sind. Dies will Landesverkehrsministerin Hilde Crevits (CD&V - Foto) jetzt überprüfen lassen.