Zwangsevakuierung in Geraardsbergen

Im ostflämischen Geraardsbergen mussten verschiedene Personen gezwungen werden, ihre Wohnungen zu verlassen. Im Rest der Provinz Ostflandern scheint das Schlimmste aber ausgestanden zu sein. Der Wasserpegel sinkt langsam.

„Wir haben gute Nachrichten. Alles hat sich stabilisiert und langsam sinkt der Wasserpegel wieder“, meldete Krisenkoordinator Luc Bauwens am Sonntagmorgen. „Wir bleiben aber alarmbereit“.

Es war kaum ausgesprochen, da kam die Meldung, dass der Fluss Dender über seine Ufer getreten war. Deshalb mussten in der Stadt Geraardsbergen 50 Wohnungen zwangsevakuiert werden. „Das Problem ist, dass die Strom nach einer Überschwemmung ausfällt“, sagte der Feuerwehrkommandant Bert De Clercq.

In Erpe-Mere wurden am Vormittag ebenfalls einige Personen evakuiert und in Ninove wachten noch 18 Personen in einer Sporthalle darauf, in ihre Wohnungen zurückkehren zu können.

Am schlimmsten getroffen wurde gestern die Ortschaft Leupegem in der der Gemiense Oudenaarde. Dort sinkt der Wasserpegel inzwischen, aber noch immer ist dort der Strom abgeschaltet.