Auch Antiterrorschlag in Brüssel

Vor dem Hintergrund von Ermittlungen gegen Terroranschläge in Brüssel sind am Dienstagmorgen an 17 verschiedenen Plätzen Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Diese Aktion hat nichts mit den Terrorermittlungen in Antwerpen und der grenzübergreifenden Polizeiaktion in den Nachbarländern zu tun.

Die Staatsanwaltschaft hat 17 Plätze in Brüssel durchsucht, und insgesamt sind zehn bis zwanzig Verdächtige zum Verhör abgeführt worden.

Diese Polizeiaktion soll nichts mit der grenzübergreifenden Antiterroraktion in den Nachbarländern und in Antwerpen zu tun haben, bei der es um tschetschenische Verbindungen geht.

Die Operation in Brüssel war unter anderem gegen ein belgisch-islamitisches Zentrum in Molenbeek gerichtet.  Das wird verdächtigt, Leute für Moslemterrorgruppen im Irak und Afghanistan anzuwerben und zu finanzieren. Die Ermittlungen gegen das Zentrum sollen schon vor drei Jahren eingeleitet worden sein.

Die ganze Sache erinnert stark an den Fall von Malika Al Aroud, die noch immer im Gefängnis sitzt. Ob es jedoch einen Zusammenhang mit Al Sabil gibt, ist noch nicht deutlich.