Hochwasser als Katastrophe anerkannt

Die Überschwemmungen vom 13. und 14. November werden als Naturkatastrophe anerkannt. Dies entschied der Ministerrat der scheidenden belgischen Bundesregierung in seiner Sitzung am Mittwoch.

Die durch das Hochwasser entstandenen Sachschäden werden auf mindestens 180 Millionen € geschätzt und viele Geschädigte können nicht auf ihre Versicherung zählen, da sie ihre Häuser in den gekennzeichneten Überflutungszonen von Wasserläufen gebaut haben.

Nach Angaben des belgischen Innenministeriums haben bereits rund 250 Städte und Kommunen Hilfe aus dem nationalen Katastrophenfonds beantragt.

Die Opfer der Überschwemmungen haben jetzt drei Monate Zeit, ihren Antrag bei den entsprechenden Provinzbehörden einzureichen. Nach einer Expertise vor Ort werden die Anträge durch die Provinzbehörden an das Innenministerium weitergeleitet.

Die Behörden haben dann ebenfalls drei Monate lang Zeit, die Entschädigungszahlungen an die Betroffenen zu überweisen. Allerdings werden nicht alle durch die Überschwemmungen entstandenen Sachschäden vom nationalen Katastrophenfonds übernommen.