Feste Engagements von Ford in Genk

Bei Ford Genk ist am Dienstag ein Abkommen über die Zukunft des Unternehmens unterzeichnet worden. Damit sollen Arbeitsplatzsicherheit bis 2020 und der Bau dreier neuer Modelle in dem Werk garantiert werden. Im Gegenzug hierzu müssen 12 Prozent bei den Kosten eingespart werden und die Arbeitnehmer noch eine Zeit lang auf ihre Lohnerhöhungen von 2,5 Prozent verzichten.

Der neue Europachef von Ford, Stephen Odell, der Werkleiter von Ford Genk, Guy Martens und der Ministerpräsident von Flandern, Kris Peeters (CD&V), haben am heutigen Dienstag ein Abkommen unterzeichnet, das die Zulkunft der Ford-Fabrik in Genk für die kommenden 10 Jahre sichern soll.

"Zum Zeitpunkt, an dem die belgische Autoindustrie heftigem  Gegenwind ausgesetzt ist, kann das Engagement von Ford als ein Zeichen des Vertrauens gesehen werden, das wir in unsere Arbeitnehmer, in die Zulieferer und in die flämische Region haben. Das sind gute Neuigkeiten für Ford, Flandern und Belgien", betonte Odell anläßlich der Feierlichkeiten zur Unterzeichnung des Abkommens in Genk.

Auch Ministerpräsident Kris Peeters zeigte sich begeistert. "Wir haben volle Unterstützung zugesagt", sagte er. Die flämische Regierung wird Ford Genk mit Garantien für Kredite und Investitionen in Innovation, vor allem bei der Herstellung von Elektroautos, unterstützen. "Wir haben eine ganze Pallette von unterstützenden Maßnahmen", so Peeters.

Die Direktion von Ford-Genk ist ebenfalls zufrieden mit dem Abkommen, weil nun feststeht, dass auch nach den drei aktuellen Modellen weiter Autos in der Fabrik gebaut werden. So sollen die künftigen Fordprodukte des CD-Segments in Genk gebaut werden. Dadurch kann die Produktionskapazität von 225.000 Einheiten im Jahr beibehalten werden.

"Die neuen Modelle werden ab 2013 hier produziert und sie haben ein Lebenszyklus von 6 bis 7 Jahren. Bis 2020 herrscht also erst einmal Sicherheit in dem Betrieb", so Direktor Guy Martens. Er lobte die Mitarbeiter. "Im Vergleich zu anderen Fabriken in Europpa stehen wir bei Effizienz und Qualität an der Spitze der Skala".