"Wieder 2.700 t Salz in 1 Nacht gestreut"

Das Straßen- und Verkehrsamt hat in der Nacht zum Sonntag und am Sonntagfrüh wieder tonnenweise Salz streuen müssen, um die Straßen schneefrei zu bekommen. Im Laufe des Tages ist mit weiteren Schneefällen, vor allem im Süden des Landes, zu rechnen.

Die Schneezone, die am Samstagabend über unser Land zog, hatte etwas weniger Schnee mitgebracht als erwartet. Die Mehrzahl der Autobahnen und Überlandstraßen sind deshalb auch recht gut befahrbar. "In den vergangenen 24 Stunden haben wir 2.700 Tonnen Salz gestreut und die Straßen wurden geräumt", erklärt Jo Lieben vom Straßen- und Verkehrsamt.

"Bei der rechten Fahrspur sieht es gut aus, die linke ist teilweise noch zugeschneit."

Laut Lieben wurden in diesem Winter bislang schon insgesamt 37.500 Tonnen Salz gestreut. "In den vergangenen Winterperioden waren das im Durchschnitt 40.000 Tonnen für die gesamte Saison. Das ist also bereits enorm viel", so Lieben noch.

Es sei weiterhin äußerste Vorsicht geboten. "Verschiedenerorts muss mit Glätte gerechnet werden, vor allem an Auf- und Abfahrten und auf Brücken. Wer nicht unbedingt nach draußen muss, sollte besser auch nicht rausgehen", rät Lieben.

In Rekkem bleibt der Grenzübergang vorerst für Lkw gesperrt.

Neuer Schnee im Anmarsch

Im Laufe des Sonntages muss mit weiteren Schneefällen gerechnet werden, vor alllem im Süden des Landes. Dort kann laut dem Königlich Metereologischen Institut (KMI) 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee fallen. Auch im Landesinneren darf mit Schnee gerechnet werden, allerdings "in geringerem Maße und mit großen regionalen Unterschieden."

Der Winter wird auch noch lange nicht abziehen, denn in den nächsten Tagen könnte es weiterschneien.