Bahn: Verspätungen von bis zu 1 Stunde

Nicht nur der Straßenverkehr hat mit dem vielen Schnee und Eis zu kämpfen, sondern inzwischen auch die Bahn. Aufgrund von kaputten Zügen und deren Austausch kommt es zu Verzögerungen von bis zu einer Stunden. Einige Zugverbindungen sind gestrichen worden.

Zwar ist in Flandern in der Nacht zum Montag kein Neuschnee mehr gefallen, aber die kalten Temperaturen sorgen für glatte Wege und auch bei der Bahn kommt es zu Behinderungen.

Vereinzelt gibt es Probleme mit kaputten Zügen und deren Austausch. Dadurch kommt es zu Verzögerungen von bis zu einer Stunde.

Die belgische Bahn NMBS hat auch entschieden, den IC-Zügen am heutigen Montag Vorrang einzuräumen. "Es könnte sein, dass mehrere zusätzliche Züge zu den Hauptverkehrszeiten nicht fahren und die Fahrgäste mit regulären Zügen fahren müssen, um den Zugdienst der Bahn zu garantieren", sagt Frédéric Petit von Infrabel.

Auch Thalyszüge kämpfen mit dem Winterwetter. Einige Züge sind annulliert worden. Andere haben große Verspätung.

Viel Busse fahren, aber mit Verspätung

Die Mehrzahl der Busse und Straßenbahnen der Nahverkehrsgesellschaft De Lijn sind am Montagmorgen trotz glatter Wege aus den Depots gefahren. Das bestätigt Tom Van de Vreken, der Sprecher von De Lijn.

In Westflandern gab es lediglich Probleme in der Gegend um Kortrijk.

In Ostflandern fahren die Busse allein auf den Hauptstraßen. Aufgrund der glatten Straßen müssen sie teilweise Umwege fahren. In den flämischen Ardennen, im Nordwesten von Ostflandern und im Waasland sind mehrere Linien gestrichen worden. In Gent fahren die Straßenbahnen nach Plan.

In Flämisch-Brabant fahren die Buss bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls normal. Auch Antwerpen hat keine größeren Probleme. In Limburg sind alle Busse im Einsatz, obwohl die Straßen dort spiegelglatt sind. Überall im Land haben die Busse Verspätung. Auch die Nahverkehrsgesellschaft MIVB meldet, dass die Busse und Straßenbahnen in Brüssel Verspätung haben.