Neues Streusalz kommt erst Ende Januar

Nach Angaben der flämischen Straßen- und Verkehrsagentur ist eine zusätzliche Bestellung von 26.000 Tonnen Streusalz aufgegeben worden. Das Salz kommt per Schiff von den Bahamas und erreicht das belgische Bundesland Flandern Ende Januar.

Die Landesagentur für Straßen und Verkehr besprach die Lage mit den Gouverneuren von allen flämischen Provinzen. Von den insgesamt bestellten 26.000 Tonnen Streusalz werden 15.000 Tonnen an die Provinzen weitergereicht. Vorläufig müssen die vorhandenen Vorräte ausreichen.

Am Sonntagmorgen begann es in den Provinzen Antwerpen, Flämisch-Brabant, Limburg und Lüttich erneut zu schneien. Die neue Schneelage kommt aus den Niederlanden.

Die Verkehrspolizei rät zu vorsichtigem Fahren und warnt dort, wo es noch nicht schneit, vor Glatteis. Sie bittet die Autofahrer um umsichtiges Fahren, Abstand halten und darum, auf plötzliche Bremsmanöver zu verzichten.

Die Höchstgeschwindigkeit auf dem Antwerpener Ring wurde am frühen Morgen auf 70 km/h herabgesetzt. Doch mit diesem Tempo ist angesichts der Wetterlage ohnehin niemand unterwegs.

Von den Autobahnen E 40 und E 42 wurden weiße Schneedecken gemeldet und der Verkehr ist stark behindert. Im belgischen Bundesland Wallonien sind derzeit auch noch die meisten Haupt- und Nebenstraßen von Schnee bedeckt.