Zu wenig Blutspender beim Roten Kreuz

In der Wallonie herrscht in diesen Tagen ein Mangel an Blutkonserven, da viele Spender durch das Winterwetter nicht zu den Sammelstellen des Roten Kreuzes gelangen. Flandern hat noch ausreichend Reserven, doch auch hier wird zum Spenden aufgerufen.

Der Mangel an frischen Blutkonserven beim Roten Kreuz in Wallonien ist eine direkte Folge der winterlichen Wetterumstände. Vielerorts erreichen die Spender die Sammelstellen nicht und auch die Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die für die Blutspenden zuständig sind, waren durch Schnee und Eis auf den Straßen blockiert.

Die akutesten Probleme treten in den Provinzen Luxemburg und Lüttich auf. Hier, vor allem in den ländlichen Gegenden der Ardennen, fehlen in diesen Tagen etwa 1.000 Blutkonserven. Vorläufig meldet das Rote Kreuz im belgischen Bundesland Flandern noch keine derartigen Probleme, doch hier ruft man die potentiellen Spender auf, in den kommenden Tagen Blut zu geben, wie RK-Direktorin Karin Genoux sagt:

"In Flandern stellen wir durch das Winterwetter der vergangenen Tage einen Rückgang der Spenden bei den mobilen Blutsammelstellen fest. Doch derzeit haben wir keinen akuten Mangel. Doch lange sollte diese Wettersituation nicht mehr andauern, denn es sind gleichzeitig auch Ferien. Wir hoffen, dass die Blutspender trotz des schlechten Wetters in den kommenden Tagen zu den Sammelstellen kommen.“

Ein Blutspender muss in Belgien zwischen 18 und 65 Jahre alt sein, einen guten Gesundheitszustand aufweisen und mindestens 50 kg schwer sein.