Ministerpräsident Peeters ist höhenkrank

Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V) musste die Besteigung des Aconcagua in Argentinien abbrechen. Der Christdemokrat leidet an Höhenkrankheit und musste im Basislager zurückbleiben.

In der vergangenen Woche musste der Ministerpräsident noch harsche Kritik von Seiten der Opposition und auch aus der Koalition einstecken, denn hier hält man von der Tatsache, dass der Landeschef durch sein Anden-Abenteuer nicht an der Haushaltsdebatte teilnehmen konnte, gar nichts.

Peeters sollte zusammen mit 18 Asthmapatienten den 6.962 Meter hohen Berg Aconagua in Argentinien besteigen. Dies ist der Höchste Berg der Anden.

Doch der Ministerpräsident musste sein Vorhaben schon im Basislager in 4.350 Metern Höhe abbrechen. Die begleitenden Mediziner stellten bei ihm Höhenkrankheit fest.

Vom Basislager aus begab er sich nach Mendoza, dem Ausgangspunkt der Expedition, wo er weiterhin als Pate des Unternehmens auf die Rückkehr der Asthmatiker warten wird. Sie wollen am 2. Januar den Gipfel des Aconcagua erreichen.