Schutz für historische Befestigungsanlagen

Geert Bourgeois (N-VA), Flanderns Landesminister für das Kulturerbe, hat Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg vorläufig unter Schutz gestellt. 2014 wird dem "Großen Krieg" gedacht. Aus diesem Anlass wird der Denkmalschutz vorangetrieben.

Das belgische Bundesland Flandern bereitet sich schon jetzt aktiv auf den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs 1914 vor und stellt aus diesem Anlass gleich mehrere historisch wertvolle Bunker und Befestigungsanlagen aus dem hier auch "Großen Krieg“ genannten prägenden Ereignis unter Schutz.

Unter anderem werden ein französischer Funkposten im Hannecartwald in Oostduinkerke, ein Hilfsposten aus Beton in Ramskapelle bei Nieuwpoort und drei weitere betonierte Befestigungsanlagen in Wulpen bei Koksijde vorläufig unter Schutz gestellt.

Für den "Repos Saint Elisabeth“ genannten Unterschlupf in De Panne, der auch während des Zweiten Weltkriegs genutzt wurde und zwei weitere Punkte in Ramskapelle - ein Maschinengewehrposten und ein Sprengstofflager aus Beton - wurde das Denkmalschutzverfahren ebenfalls eingeleitet.

Binnen eines Jahres soll die Unterschutzstellung für diese bemerkenswerten Orte abgerundet sein.