Henin, Wickmayer und Malisse weiter

Justine Henin, Yanina Wickmayer und Xavier Malisse haben sich bei den Australian Open für die zweite Runde qualifiziert. Henin gewann mühsam gegen Sania Mirza mit 5:7, 6:3 und 6:1. Wickmayer brauchte ebenfalls drei Sätze gegen Jarmila Groth: 6:3, 2:6 und 6:4. Malisse hatte kaum Probleme gegen Pablo Andujar.

Xavier Malisse besiegt Pablo Andujar

Xavier Malisse (ATP-45) ist der einzige belgische Mann auf den Australian Open. Er spielte als erster Landsmann. Der Spanier Pablo Andujar (ATP-70) war kein Problem für ihn und Malisse siegte in drei Sätzen mit 6:1, 6:2 und 7:6 (7/3).

Malisse holte sich in jedem Satz schon früh den Aufschlag. Er war viel schneller am Ball als Andujars. In den dritten Satz schlichen sich einige Fehler ins Spiel von Malisse. Nach dem Verarzten seines Fußes zwang Andujar Malisse zu einem Tiebreak. Unser Landsmann lag mit 0:2 zurück, holte dann aber fünf Punkte hintereinander. Nach zwei Stunden ging Andujar in die Knie.

"Ich bin echt froh. Nur im dritten Satz war meine Konzentration kurz weg. Das konnte ich aber zum Glück wieder im Tiebreak gutmachen", so Malisse gegenüber unserem Radiokollegen Dirk Gerlo.

Gewinnt Malisse auch sein zweites Match, in dem er gegen den Spanier Albert Montañes antritt, wird er in der dritten Runde auf Titelverteidiger Roger Federer treffen.

Justine Henin besiegt Sania Mirza

Justine Henin (WTA-13), letztes Jahr noch im Finale des Australian Open, spielte am Montag gegen Sania Mirza (WTA-145). Vor drei Jahren war die Inderin noch auf Platz 27 der Weltrangliste und das zeigte sie hier auch. Mirza gewann den ersten Satz und ließ Henin auch im zweiten Satz schwitzen. Im dritten Satz zeigte Henin jedoch ihr Können und bezwang die Inderin.

Die Inderin schlug gleich zu Anfang von der Baseline aus zu.

Eine Regenpause kam wie gerufen. Henin kam wieder zu Atem und durfte bei 5:4 im ersten Satz aufschlagen. Ohne Erfolg, Mirza gewann drei Spiele hintereinander und holte sich nach genau einer Spielstunde den ersten Satz.

Danach fand Henin Schritt für Schritt ihren Rhythmus wieder. Mirza machte wiederum unnötige Fehler. Henin fing an, sich besser zu bewegen und überließ Mirza weniger Chancen. Mit Mühe gewann Henin den zweiten Satz.

Der Widerstand von Mirza war gebrochen. Im dritten Satz konnte Mirza nur noch ein Spiel gewinnen.

In der zweiten Runde trifft Henin auf die Britin Elena Baltacha (WTA-55).

Yanina Wickmayer besiegt Jarmila Groth

Yanina Wickmayer (WTA-24) durfte gleich in der ersten Runde in der  Rod Laver Arena, dem größten Stadion, spielen. Sie brauchte drei Sätze gegen die Australierin Jarmila Groth (WTA-34).

Wickmayer hatte letzte Woche noch mit einer starken Erkältung zu kämpfen und auch in der Rod Laver Arena musste sie noch hin und wieder husten. Jetzt leidet sie anscheinend nicht mehr sehr unter der Erkältung, denn Wickmayer beherrschte mit kräftigem Tennis den ersten Satz.

Wickmayer machte Groth mächtig Stress und konnte so von den Fehlern der Australierin profitieren.

Im zweiten Satz ging Wickmayer gleich mit 2:0 in Führung. Groth begann jedoch mit Unterstützung des Publikums, besser zu spielen.

Plötzlich gelang der Australierin alles und sie schlug vor allem mit ihrer Rückhand gnadenlos zu. Sie gewann sechs Spiele hintereinander und erzwang einen dritten Satz.

Im dritten Satz fühlten beide Spielerinnen die Spannung. Wickmayer erzwang einen frühen Break und im Gegensatz zum zweiten Satz, war sie im dritten erfolgreicher.

In der zweiten Runde trifft Wickmayer auf Anastasija Sevastova (WTA 46) aus Lettland.