Ein "double bagel" für Kim Clijsters

Kim Clijsters hat am Dienstagmorgen deutlich unterstrichen, dass sie die Topfavoritin für den Titelgewinn bei den Australian Open ist. Sie gewann mit 6:0 und 6:0, einem so genannten "double bagel", gegen Dinara Safina.

Clijsters fegte in der ersten Runde der Australian Open in Melbourne die ehemalige Weltranglistenerste Dinara Safina aus Russland vom Platz. Nach 44 Minuten stand es 6:0 und 6:0 für Kim Clijsters, die ihrer Gegnerin auch nicht die leiseste Chance auf ein Pünktchen gelassen hatte.

Die belgische Spitzenspielerin war in jeder Hinsicht besser als ihre russische Gegnerin.

Sie machte nur vier Fehler, zeigte den besseren Aufschlag, war fitter und schneller beim Ball - kurz, sie beherrschte den Court. Safina allerdings sah in der kurzen aber heftigen Begegnung alle Ecken und Kanten ihrer Hälfte.

"Ich hatte nicht erwartet, dass es so einfach sein würde und ich hatte mich auf einen schwierigen Wettkampf vorbereitet“, so Clijsters nach der Partie. Das am vergangenen Freitag verlorene Finale von Sydney hatte sie schnell abgehakt: "Darum habe ich vielleicht so gut gespielt. Ich wollte Safina nicht ins Spiel kommen lassen. Ich finde es schade für Dinara. Bei meinem Comeback war die die N°1, doch jetzt spielt sie nicht mehr so stark.“

In der nächsten Runde trifft die derzeitige Dritte in der Tennisweltrangliste der Frauen auf die 22jährige Spanierin Carla Suarez Nacarro (WTA-62). Bisher haben sich die beiden Kontrahentinnen noch nie gegenüber gestanden. Bisher konnte Kim Clijsters die Australian Open noch nie gewinnen.

Schnelles Aus für Kirsten Flipkens

Das australische Abenteuer ist für die Belgierin Kirsten Flipkens (Foto)  leider schon zu Ende. Sie verlor in ihrer ersten Runde gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa in zwei spannenden Sätzen 6:4 und 7:6 (7/4).

Kirsten Flipkens, die sich vor einigen Wochen einer Operation am Handgelenk unterziehen musste, hatte bei den Australian Open schon kein echtes Losglück. Anastasia Pawljutschenkowa ist beim Grand Slam-Turnier von Melbourne keine Unbekannte, gewann sie doch bereits zweimal die Australian Open der Nachwuchsspielerinnen (2006 und 2007).

Eigentlich begann Flipkens recht gut und brachte ihre Gegnerin zunächst mit einem variierten Spiel in Verlegenheit. Pawljutschenkowa machte Fehler und Flipkens profitierte bis zum 3:1 davon. Doch dann legte die Russin los und brachte die Belgierin ins Hintertreffen.

Im zweiten Satz gelang es Flipkens noch, ihre Gegnerin zu stören, doch ein Rezept, sie niederzuringen, fehlte ihr. Doch es wurde noch einmal spannend, als es zum Tiebreak kam. Aber hierbei strauchelte die Belgierin über kleine Fehler und Pawljutschenkowa machte den Sack zu.