Erste Gespräche in den Sprachengruppen

Das so genannte "Triumvirat" aus Vermittler Johan Vande Lanotte und den Wahlsiegern vom 13. Juni 2010, die Parteivorsitzenden Elio Di Rupo (PS) und Bart De Wever (N-VA), vereinbarten Gespräche in den beiden Sprachengruppen.

Am Montagabend beschlossen die drei neuen Vermittler weitere Gespräche mit den sieben Parteien, die in die Verhandlungen zur Staatsreform und zur Regierungsbildung mit einbezogen sind, auf den Weg zu bringen.

In einer ersten Phase werden diese Gespräche in den beiden großen Sprachengruppen geführt. Das heißt, dass sich auf der einen Seite die frankophonen Parteien mit Elio Di Rupo und auf der anderen Seite die niederländischsprachigen Parteien mit Bart De Wever an einen Tisch setzen sollen.

Hierbei soll beleuchtet werden, ob es noch Sinn hat, in der derzeitigen Form mit sieben Parteien weiterzuverhandeln. Mehr zu den Inhalten des Treffens von Montag und zur Frage, ob und wann es eventuell zu neuen Gesprächen mit allen Beteiligten kommen wird, wurde nicht bekannt.