Dokumentarfilm aus Flandern zur Berlinale

Die Ortschaft Doel bei Antwerpen liegt im Schatten des gleichnamigen Atomkraftwerks und soll dem Ausbau des Antwerpener Hafens weichen. Doch immer noch harren dort Menschen aus, die nicht weg wollen.

Der Dokumentarfilm "De engel van Doel“ erzählt die Geschichte des Polderdorfs Doel, das der modernen Wirtschaft weichen soll.

Die flämisch-niederländische Koproduktion des niederländischen Regisseurs Tim Fassaert wurde jetzt für den Bereich Dokumentarfilm auf der Berlinale selektiert.

Tim Fassaert beschäftigt sich mit jenen Menschen, die allen Abbrucharbeiten und Verboten zum Trotz in Doel geblieben sind. Die Kamera folgt dabei zwei Senioren, die weiterhin in der von der Abrissbirne bedrohten Ortschaft wohnen.

Auch die belgisch-französische Dokumentarfilm "Territoire perdu“ des belgischen Regisseurs Pierre-Yves Vandeweert wurde für den Wettbewerb bei der Berlinale ausgewählt. Dieser Streifen handelt vom Jahrzehnte lang währenden Konflikt in der westlichen Sahara.