Touroperatoren stornieren Ägyptenflüge

Die aus Belgien operierenden Reiseveranstalter Jetair und Thomas Cook haben vorerst alle Flüge in Richtung Ägypten annulliert. Jetair sorgt allerdings für Sonderflüge, um seine in dem Land befindlichen Kunden zu evakuieren.

Von diesem Schritt sieht Konkurrent Thomas Cook allerdings derzeit noch ab. Dort heißt es, dass die Touristen in ihren Ferienorten sicher seien. Trotzdem wird der Touroperator leere Flugzeuge nach Scharm el Scheich und nach Luxor entsenden.

Jetair fliegt alle rund 1.700 Urlauber der Gesellschaft mit Sonderflügen aus. Der Reiseveranstalter bietet seinen Kunden zwei Möglichkeiten an: Entweder sie können nach Belgien zurückfliegen oder sie können ihren Urlaub in der Türkei fortsetzen, wo sie anstandslos hingeflogen und in ähnliche Ferienzentren und -orte gebracht werden. Etwa 1.400 belgische Urlauber wurden nach Antalya in der Türkei gebracht, wo sie ihre Ferien weiter genießen können.

Beide Reiseveranstalter haben alle Flüge nach Ägypten definitiv bis zum 7. Februar storniert.

Am Flughafen von Kairo sind viele Belgier gestrandet - unter anderem Geschäftsleute und Landsleute, die in Ägupten leben und arbeiten. Einige von ihnen haben inzwischen sogar ihre Geschäfte oder Werke geschlossen. Manche planen sogar, wieder ganz nach Belgien zurückzukommen.

Das belgische Außenministerium in Brüssel hat für Landsleute eine Notnummer eingerichtet, die dabei hilft, nach Kontakten zu Familienmitgliedern oder Freunden in Ägypten zu suchen: 02/501.40.01 (in Französisch) und 02/501.40.00 (in Niederländisch).