Tote Alison in Maas gefunden

Am Donnerstag ist die Leiche von Alison, der ältesten der beiden Mitte Januar verschwundenen Schwestern in der Maas in Lüttich geborgen worden. Ein Fußgänger entdeckte das Mädchen rund 500 Meter von dem Ort, an dem ihre Schwester Amélia am 9. Februar gefunden worden war.

Die Mädchen hatten am 16. Januar am Ufer des Flusses gespielt als eine der beiden ins Wasser fiel. Die andere hatte versucht, ihre kleine Schwester zu retten und sprang hinterher. Beide wurden von der Strömung mitgerissen und ertranken. Ihr Bruder hatte das Ganze beobachtet und Hilfe geholt.

Taucher hatten unmittelbar danach damit begonnen, nach den Mädchen zu suchen. Sie mussten jedoch ihre Suche am 25. Januar unterbrechen, weil einer der Taucher selbst dabei ums Leben kam.

Ein Spaziergänger hatte schließlich die Leiche von Amélia am 9. Februar entdeckt. Am 14. Februar wurde das Mädchen in Engis beerdigt.

Am gestrigen Donnerstag fand ein anderer Spaziergänger dann die ertrunkene Alison rund 500 Meter von dem Ort entfernt, an dem ihre Schwester Amélia am 9. Februar gefunden worden war.

Kurz vor der Entdeckung des zweiten Mädchens, hatte das Zentrum für vermisste Personen noch gemeldet, dass die Suche nach der 12-jährigen Alison abgebrochen werden müsse: "Wir haben überall, wo wir konnten, gesucht", sagte Alain Remue vom Zentrum für vermisste Personen. "Alle groß angelegten Suchaktionen sind eingestellt worden. Wir werden unsere Augen natürlich auch weiterhin offen halten, besonders an Staudämmen."