250 Menschen müssen im Thalys schlafen

Rund 250 Fahrgäste haben in der Nacht zum Samstag im Zug am Brüsseler Südbahnhof übernachten müssen. Grund hierfür war ein Schaden am Zug. Am Samstagmorgen kamen sie 14 Stunden später als geplant in Paris an.

Der Zug von Amsterdam nach Paris hatte bereits bei der Abfahrt in den Niederlanden technische Probleme. Er wurde deshalb an einen anderen Zug gekoppelt.

Beide Züge kamen am Freitagabend mit eineinhalb Stunden Verspätung am Südbahnhof in Brüssel an. Sie konnten nicht weiterfahren, weil das Hochgeschwindigkeitsnetz wegen nächtlichen Arbeiten bereits gesperrt war.

Aufgrund der vorgerückten Stunde war es auch nicht mehr möglich, ausreichend Hotelzimer in der Nähe des Bahnhofs Brüsssel-Süd zu finden. Dort war der Zug letztlich gestrandet.

250 Passagiere mussten deshalb die Nacht im Zug verbringen. Für sie wurde die Heizung aufgedreht und sie wurden mit Essen versorgt. Thalys wird die Zugfahrkarten auch zurückerstatten.

Am Samstagmorgen konnten beide Züge nach Paris weiterfahren. Dort kamen sie mit jeweils 14 und 13 Stunden Verspätung an.