Frankfurts Region zeigt in Brüssel Flagge

Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main wird Mitte dieses Jahres eine eigene Repräsentanz in Brüssel eröffnen. Dahinter verbirgt sich die Idee, auf EU-Ebene an Einfluss zu gewinnen, um so die Wettbewerbsfähigkeit der Region innerhalb Europas zu sichern, wie die Frankfurter Neue Presse meldet.

Was der Auftrag der zukünftigen Repräsentanz der EU-Vertretung der Frankfurter Region sein wird, ist klar, wie Heiko Kasseckert (CDU), der Direktor des Planungsverbands Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main gegenüber der Frankfurter Neue Presse sagte: „Von den millionenschweren Zuwendungen der Europäischen Union an das Land Hessen (2007-2014 insgesamt 450 Millionen €) sollen die Mitarbeiter in dem Brüsseler Büro der Metropolregion möglichst viel in Frankfurt/Rhein-Main ankommen lassen“.

Zwei ausgewiesene Fachleute sollen bis Mitte des laufenden Jahres für diese Aufgabe berufen werden, zwei weitere Beschäftigte sollen überdies in Frankfurt für das Europabüro tätig sein.

Dessen Finanzierung, jährlich 450 000 € inklusive Personal- und Sachkosten, teilen sich die Stadt Frankfurt als Kern der Region, der Regionalverband für die 75 Städte und Gemeinden im Ballungsraum und schließlich die Frankfurt/Rhein-Main GmbH International Marketing of the Region für die gesamte Metropolregion, zu der auch Teile der Bundesländer Bayern und Rheinland-Pfalz gehören.

Eingerichtet werden soll das Europabüro der Region in der Niederlassung der Hessischen Landesvertretung in Brüssel.

Lesen Sie mehr dazu im Beitrag "Metropolregion zeigt Flagge in Brüssel“ auf der Webseite der Frankfurter Neuen Presse.