1. Liga: Reform der Reform abgeblasen

Die Meisterschaft in der ersten belgischen Fußball-Liga wird auch in der kommenden Saison mit 16 Mannschaften und einer finalen Playoff-Runde ausgetragen. Zuvor hatten die 11 kleineren Vereine eine Rückkehr zum alten System mit 18 Teams gefordert.

Auf die reguläre Meisterschaft folgt eine Playoff-Runde unter den sechs bestplatzierten Teams. Damit setzte sich die Gruppe der vier “großen” Clubs RSC Anderlecht, RC Genk, AA Gent und FC Brügge durch.

Am 10. Dezember 2010 hatten die 11 kleineren Clubs und Standard Lüttich für eine Rückkehr zu 18 Mannschaften in der 1. Liga optiert. Einige Vertreter aus dieser Gruppe sind aber seither umgeschwenkt. Als Druckmittel nutzten die vier großen Clubs unter anderem die Drohung, ihre Fernsehrechte selbst zu vermarkten.

Bei getrennten Sitzungen der sogenannten G4 (die großen Clubs) und G11 (die kleinen Vereine) wurde der Status quo am Dienstag festgehalten. Noch ist unklar, wie die Abstiegsfrage geregelt wird. Auch über finanzielle Entschädigungen für die kleineren Clubs wurde nichts bekannt.

Quelle: BRF-Sportnachrichten