Kein Gespenst mehr für Geisterjäger?

Das Geisterhaus an der Grenze von Assenede (Ostflandern) und Sas-van-Gent (Niederlande) soll schon bald abgerissen werden. Der Heimatverein Sas-van-Gent will das alte Herrenhaus mit einer Petition und einem Beschwerdebrief vor dem Abriss bewahren.

Das alte Herrenhaus befindet sich in der Nähe der ehemaligen Glasfabrik von Sas-van-Gent. Der Legende zufolge soll während des Krieges ein deutscher Soldat auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden sein und immer noch sein Unwesen dort treiben.

Das alte Herrenhaus lockt Geisterjäger aus ganz Europa an. Im Internet zirkulieren Fotos, Filme und Geschichten über unerklärliche Erscheinungen.

Nach einer Klage hat der Besitzer des Hauses eine Abrissgenehmigung erhalten. Der Heimatverein Sas-van-Gent will die Ruine jedoch mit einer Petition und einem Beschwerdebrief retten.

"Das Haus wurde damals vom Direktor der Glasfabrik gebaut, der gleichzeitig auch der Architekt war", sagt Joop Van Hecke vom Heimatkundeverein. "Es liegt  in einem Poldergebiet und ist historisch wertvoll."