400 zusätzliche Stellen bei Volvo in Gent

Ab Mitte Mai stockt das belgische Volvo-Werk im Genter Hafen die Produktionskapazität auf und stellt zu diesem Zweck 400 zusätzliche Personalmitglieder ein. Der an ein chinesisches Unternehmen verkaufte schwedische Autobauer gewinnt Marktanteile.

Die Nachfrage für einige bei Volvo Cars im flämischen Gent montierte Modelle steigt weiter an. Darum wird an diesem Standort die Produktion erhöht.

"Wir erhöhen die Produktion der Modelle S60 und XC60, um der Nachfrage entsprechen zu können“, sagte Volvo-Sprecher Mark De Mey gegenüber den Medien. Offenbar laufen auch die kleineren Volvo-Modelle wieder ganz gut. Die Marke bemerkt seit Ende 2010 eine steigende Nachfrage nach den neuen Modellen und Anfang des neuen Jahres stiegen die Verkaufszahlen weiter deutlich an.

Im Zuge der Produktionssteigerung wirbt das Montagewerk von Volvo in Gent zusätzliches Personal an. Hierfür werden sowohl Fließbandarbeiter für den Schichtdienst, als auch Techniker für den Unterhalt des Maschinenparks und Ingenieure gesucht.

Zu diesem Zweck wird am Samstag in den Räumlichkeiten der Genter Hafenverwaltung eine Jobbörse veranstaltet. Vor allem die Suche nach Schichtarbeitern gestaltet sich für den Volvo-Standort in Gent sehr schwierig.

Audi-Bonus auch für die Brüsseler Kollegen

Der deutsche Autobauer Audi erzielte im vergangenen Jahr Rekordumsätze und teilt unter der Belegschaft saftige Bonusse aus, die anderthalb Monatslöhnen entspricht. Davon profitieren auch die Kollegen im belgischen Audi-Werk im Brüsseler Stadtteil Vorst. Hier arbeiten derzeit mehr als 2.600 Beschäftigte vornehmlich im Bereich der Produktion des "kleinen“ Audi A1.

Audi verkaufte 2010 weltweit mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge, was einem Anstieg um 15 % gegenüber 2009 entspricht. Der Ingolstädter Autobauer, ein Tochterunternehmen des Volkswagen-Konzerns, lässt sich die Bonusse für seine Mitarbeiter 276,8 Millionen € kosten - die höchste Gewinnpartizipation für die Belegschaft, die Audi jemals ausgezahlt hat.