Belgier in spanischem Flieger weg aus Japan

31 Belgier haben am Sonntag Japan an Bord eines Flugzeugs der spanischen Regierung verlassen. Das hat das Außenministerium mitgeteilt. Die Belgier müssten am Montagnachmittag auf dem Militärflughafen von Melsbroek landen.

Eigentlich hätte eine belgische Maschine die Belgier nach dem Erdbeben in Japan und der atomaren Bedrohung nach Hause fliegen sollen. Das Flugzeug steckt aber immer noch wegen eines technischen Defekts in Alaska fest.

Das Außenministerium hatte den Belgiern deshalb Plätze auf einem Charterflug der spanischen Regierung angeboten.

Nicht alle Landsmänner, die für den Flug des Airbusses eingetragen waren, sind darauf eingegangen. Letztlich sind am Sonntag gegen 13. Uhr belgischer Zeit 31 Belgier an Bord der spanischen Maschine gegangen. Auch zwei Mitarbeiter der belgischen Botschaft in Tokio sind im Flugzeug. Das fliegt über Bangkok nach Madrid. Von Madrid aus werden die Belgier im Laufe des Sonntagnachmittags mit einer belgischen Militärmaschine weiter nach Melsbroek geflogen, heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums.

Ersatzteile für den defekten Airbus A330 der belgischen Armee, der noch stets in Alaska steht, hätten eigentlich am Samstag ankommen müssen. Der Paketdienst Fedex hat die Teile für das Flugzeug jedoch irrtümlicherweise in Memphis, im Staat Tennessee (im Südosten der Vereinigten Staaten), abgeliefert. 

Der Airbus fliegt nun nicht mehr nach Japan. Nach der Reparatur wird er über Washington wieder nach Belgien zurückfliegen.