Was kostet Belgien der Libyen-Einsatz?

Die Kosten für die Beteiligung der belgischen Armee am Libyen-Einsatz beziffert die Sprecherin der Armee, Ingrid Baeck, auf 12,14 Millionen Euro für drei Monate. Das ist ein Bruttobetrag, in dem das Arbeiten der Soldaten und die Geräte mit inbegriffen sind.

Die belgischen F-16 sind in der Nacht zum Donnerstag nicht im Libyen-Eisatz aktiv gewesen, das Minensuchboot Narcis jedoch schon. Seit Mittwochabend hat es eine Zone im Mittelmeer zugewiesen bekommen. Dort soll es darüber wachen, dass Libyen nicht mit Waffen versorgt wird. Das Ganze erfolgt unter Nato-Führung.

Die Gesamtkosten der belgischen Teilnahme am internationalen Libyen-Einsatz können inzwischen beziffert werden. "Zum heutigen Zeitpunkt haben wir die Kosten auf ca. 12,14 Millionen Euro für drei Monate angesetzt. Um deutlich zu sein: Es handelt sich um den kombinierten Einsatz, also den Einsatz der F-16-Kampfflugzeuge, das Narcis Minensuchboot und die belgische Besatzung, die bei AWACS-Aufklärungsflügen mitfliegt", erklärt die Armeesprecherin Ingrid Baeck.

12,14 Millionen Euro ist ein Bruttobetrag. Darin ist das Arbeiten der Soldaten und die Geräte mit inbegriffen.