Frittenrevolution: Proteste gegen poitische Krise

In den Universitätsstädten des Landes fanden am Dienstag erneut Protestaktionen gegen die andauernde politische Krise in Belgien statt. Dazu aufgerufen haben der Bund frankophoner Studenten FEF und die Plattform "Nicht in unserem Namen".

Die Aktionen richteten sich gegen eine drohende Teilung des Landes.

Die Studenten fordern die Beibehaltung der sozialen Sicherheit auf belgischer Bundesebene, die Schaffung eines nationalen Wahlkreises, das Erlernen von Flämisch und Französisch in allen Landesteilen und die Anhebung der Finanzausstattung für das Unterrichtswesen auf 7 % des Bruttoinlandsproduktes.

Seit Dienstag ist Belgien schon 289 Tage ohne Regierung. Die Studenten wollten symbolisch mehrere zentrale Plätze in den Universitätsstädten des Landes - Antwerpen, Gent, Löwen, Brüssel, Namür, Lüttich, Neu-Löwen und Mons - zu “Frittenplätzen” umfunktionieren, in Anlehnung an den Tahrirplatz in Kairo, von dem aus die Revolution gegen das Mubarak-Regime in Ägypten ausging.

Quelle: BRF-Nachrichten