Wieder belgische Einsätze über Libyen

Nach Angaben von Kommandant Nico Claessens haben belgische F-16-Kampfbomber zum zweiten Mal an Luftangriffen der westlichen Koalition teilgenommen. Erneut handelte es sich dabei um Ziele am Boden und in der Luft.

Der Kommandant der belgischen Libyen-Mission, die hier unter dem Titel „Freedom Falcon“ läuft, konnte keine Angaben zu den einzelnen Zielen der letzten Angriffe Poffentlich machen. Nico Claessen gab am Dienstagmorgen gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion lediglich zu erkennen, dass es sich zum einen um einen Einsatz handelte, der die No-Fly-Zone über Libyen gewährleisten musste.

Zum anderen wurde ein von der Einsatzstelle aus koordiniertes Ziel am Boden angegriffen. Die neuerlichen Einsätze glichen den ersten Angriffen belgischer F-16er am Vortag und respektierten dabei auch wieder den abgesteckten Rahmen der internationalen Mission gegen das Gaddafi-Regime zum Schutz der Bevölkerung.

Belgien nimmt mit sechs F-16-Kampfbombern an der Mission teil. Die Maschinen starten und landen auf dem griechischen Nato-Stützpunkt in Araxos.