Elfenbeinküste: Belgier suchten Schutz

Im vom Bürgerkrieg heimgesuchten afrikanischen Land Elfenbeinküste halten sich derzeit noch 27 Belgier auf. Sie alle suchten und fanden Schutz in einem französischen Armeelager.

Derzeit halten sich noch 27 Belgier in der Elfenbeinküste auf. Nach Angaben von Bart Ouvry, dem Sprecher des belgischen Außenamtes, halten sich diese Personen zur Zeit im Lager Bima auf, einem Standort der französischen Armee.

Insgesamt halten sich rund 1.650 ausländische Bürger in diesem Lager auf. Fast die Hälfte davon sind Franzosen.

Normalerweise leben in der Elfenbeinküste etwa 250 Belgier. Rund 200 von ihnen wohnen und arbeiten in der wirtschaftlichen Hauptstadt des Landes, Abidjan. Die anderen leben im Land verstreut.

In den vergangenen Wochen haben die meisten belgischen Landsleute das umkämpfte Land verlassen. Das belgische Außenministerium rät derzeit mit Nachdruck von Reisen in die Elfenbeinküste ab, denn die Sicherheit ist dort nicht mehr gewährleistet.

Es ist allerdings derzeit nicht geplant, die Landleute vor Ort zu evakuieren oder zu repatriieren. Trotzdem wird ihnen geraten, das Land ebenfalls zu verlassen.