Wirtschaftsdelegation in Russland

Kronprinz Filip und Außenminister Steven Vanackere (CD&V) leiten die bisher größte Wirtschaftsdelegation, die Belgien jemals nach Russland entsendet hat. An der Mission nehmen Vertreter von 220 belgischen Unternehmen teil.

Gleich zwei Flugzeuge von Brussels Airlines waren nötig, um alle Geschäftsleute, Politiker und Pressevertreter, die an der Russland-Mission teilnehmen, nach Moskau zu fliegen.

Belgiens Wirtschaft hofft auf gute Geschäfte in Russland. Derzeit blüht die Wirtschaft in Russland und jeder versucht derzeit, dort geschäftlich Fuß fassen zu können.

Und auch bei Präsident Dimitri Medvedev, bei Regierungschef Vladimir Putin und bei den russischen Wirtschaftsoligarchen ist ein Prinz aus Europa, hier Belgiens Kronprinz Filip, ein gerne gesehener Gast.

Am Dienstag werden Prinz Filip und Belgiens scheidender Außenminister Steven Vanackere (CD&V) mit Präsident Medvedev zusammentreffen und über die Stolpersteine sprechen, die hiesige Unternehmen immer noch haben, wenn sie in Russland investieren wollen.

Nach Ansicht von André De Rijk von Flanders Investment & Trade ist dies leider immer noch ein Hindernis für Geschäfte mit russischen Partnern.

Am Mittwoch wird die belgische Handelsdelegation von Moskau aus nach Sankt Petersburg weiterziehen.

Größte belgische Handelsdelegation in Russland

An der Mission in Russland nehmen Vertreter von 220 Unternehmen teil.

Unter anderem die wichtigsten Banken: KBC, ING, BNP Paribas Fortis, Unternehmen aus der Bauwirtschaft, der belgische Chemie-Sektor, Vertreter der Seehäfen, die belgischen Großbagger-Unternehmen und auch eine große Zahl an mittelständischen Firmen.

Es geht bei den Gesprächen deutlich um mehr, als "nur“ um Öl und Gas - Themen, die meist zwischen Belgien und Russland ganz oben auf den Tagesordnungen stehen.